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Schule im Übergang

Auflösung der Schule an der Fritz-Gansberg-Straße

Im Rahmen der Entwicklung des Gesamtkonzeptes für Schüler:innen in emotionalen und sozialen Problemlagen wird das Förderzentrum an der Fritz-Gansberg-Straße zum Ende des Schuljahres 2023/24 aufgelöst und die regionalen Bildungsabteilungen an den ReBUZ nehmen zum Schuljahr 2024/25 ihren Betrieb auf und sind dann für diese Schülerschaft zuständig.

Informationen erhalten Sie unter:

ReBUZ

Unsere Schule

Unsere Schule ist ein Förderzentrum für sozial-emotionale Förderung und beschäftigt sich mit Kindern und Jugendlichen, die im Bereich Schule aufgrund von Problemen im sozialen und emotionalen Bereich besondere Unterstützungsmaßnahmen bzw. Angebote brauchen, damit sie eine angemessene schulische und soziale Entwicklung wahrnehmen können.

Wir befinden uns im Bremer Ortsteil Schwachhausen, das Einzugsgebiet erstreckt sich auf das gesamte Stadtgebiet. Seit 2011 befindet sich das ReBUZ-Ost ebenfalls bei uns im Schulgebäude.

Im Zuge der Inklusion sollte das Förderzentrum aufgelöst werden. Aktuell ist es jedoch seit dem 28.01.2014 wieder ins Schulgesetz aufgenommen – als „Förderzentrum für den Förderbedarf im Bereich sozial-emotionale Entwicklung“. Bis sich neue Entwicklungen in Bremen ergeben bleiben wir aktiver Teil der Inklusion.

In der Fritz-Gansberg-Schule gibt es eine Grundschul- und Oberschulabteilung. Die Abteilungen sind aufgeteilt in jahrgangsgemischte Lerngruppen mit höchstens sechs Schüler/innen. Die Kinder und Jugendlichen werden von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen unterrichtet und begleitet.

Die Anzahl der Schüler/innen ändert sich ständig, da während des ganzen Schuljahres neue Kinder und Jugendliche aufgenommen werden. Im geänderten Bremischen Schulgesetz vom 28.01.2014 wird unser Schülerklientel folgendermaßen definiert: „Schulpflichtige Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die durch ihr Verhalten während des Schulbesuches die Sicherheit von Menschen gefährden oder den Schulbesuch nachhaltig und schwer beeinträchtigen…“ und bei denen „…eine Änderung des schulischen Verhaltens für die Zukunft nicht erwartet werden kann“.

Unsere Schule ist keine Ganztagsschule: Der Unterricht beginnt täglich um 8:00 Uhr und endet um 12:25 Uhr bzw. um 13:15 Uhr. Die meisten jüngeren Schüler/innen besuchen im oftmals Anschluss eine heilpädagogische Tagesstätte in Wohnortnähe.

Das Förderzentrum versteht sich als „Übergangsschule“. Oberstes Ziel im Sinne der Inklusion ist, die Schülerinnen und Schüler „fit“ zu machen für eine Rückschulung in die Regelschule. Die reguläre Verweildauer in unserer Schule beträgt ein bis zwei Jahre. Dazu heißt es im aktuellen Schulgesetz: „Der Fortbestand der Zuweisung ist mindestens jährlich zu überprüfen. Eine Rückführung in die allgemeine Schule ist anzustreben.“

Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit:
- Kleinklassen in allen Stufen
- Gruppen- und Einzelunterricht
- Trainingseinheiten für Schüler/innen
mit extremen Versagensängsten
mit Entwicklungsverzögerungen
mit Benachteiligungen im sozialen Bereich
mit starker Aggressionsbereitschaft

Besondere schulische Angebote und Arbeitsgemeinschaften
- Training zur Stärkung der Sozialkompetenz
- Kinder und Jugendfarm
- Hood Training